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Tiergestützte Therapie   

Was ist ein Therapiebegleithund und was sind seine Aufgaben?

Therapiebegleithunde werden zielgerichtet bei tiergestützten Therapien eingesetzt. Eine tiergestützte, medizinische Behandlung soll bei der zu behandelnden Person eine positive Wirkung auf deren Verhalten und Erleben bewirken. Wirksamkeit und Nutzen einer solchen Behandlungsmethode sind empirisch belegt.

Im Vordergrund steht immer der Respekt vor Mensch und Hund. Das heisst, dass die Bedürfnisse der betreuten Menschen und die Bedürfnisse des Therapieteam gleichrangig nebeneinander stehen. Der Schutz des Hundes vor Überforderung und der Tierschutzgedanke haben Priorität. Denn nur ein gesunder und freudig arbeitender Hund kann zum Leben motivieren. (Quelle Text: www.k9units.de/thz-grundsatz)

Am 15.12.2016 beendeten die Begleithundeteams Eva Bayer mit ZOE und Marina Pompe mit MEIGA die Ausbildung zur tiergestützten Therapie. Wir bieten nun unseren Gästen der Tagespflege Marina Pompe und dem ambulanten Pflegedienst "Pflegeteam Kronach"tiergestützte Therapien an. Beide Teams sind stolz darauf eine der ersten Pflegeeinrichtungen in Kronach zu sein, die eine zweifach zertifizierte Ausbildung nachweisen können. Diese Ausbildung beinhaltet neben der Sachkundeprüfung und der praktischen Prüfung zur tiergestützten Therapie einen Wesenstest sowie eine Begleithundeprüfung. Leider gibt es in dieser Branche viele Scharlatane, die in Chrashkursen eine unqualifizierte Ausbildung erhalten.

Wir wurden von der Arbeitsgemeinschaft Maintrailing Rettungshundestaffel und Therapiehundzentrum Herrn Manfred Burdich und seinem Team ausgebildet. Vielen Dank an dieser Stelle für die schöne und lehrreiche Zeit.
 

Mit diesem zusätzlichen Angebot wollen wir in erster Linie: Menschen zum Leben motivieren!

 

            

Zoe (Labrador)                            Meiga (Ratonero Bodeguero)

Mit diesem zusätzliche Angebot wollen wir in erster Linie:

So können Einsätze aussehen:

Einzeltherapie: 

 

Gast (Problembeschreibung): Gast hat schwere Demenz, komplett immobil - überwiegend bettlägrig, Spastik in den Händen, fast blind und redet nicht mehr.

Ziel:Beruhigung, Sinne sensibilisieren (Tastsinn, hören), Spastiken lösen, Blutdruck senken

Maßnahme: Hund kuschelt sich zu pflegebedürftigen Gast mit ins Bett und lässt sich streicheln, nachdem der Therapeut die Hände auf Hund gelegt hat.

Ergebnis: Gast reagiert sofort mit einem viel wacheren Gesichtsausdruck auf Maßnahme. Beim Berühren des Hundes öffnet er die Hände und legt sie auf Hund ab. Atmung wird ruhiger, beginnt sogar Laute von sich zu geben.

 

Gruppentherapie:

 

       

gemischte Gruppen: Diagnosen: Demenz in versch. Stadien.

Ziele: Gedächtnistraining, Erhaltung und Steigerung der Motorik bzw. Beweglichkeit, Erinnerungsaufarbeitung

Maßnahmen:

Feinmotoriktraining: mit dem Zangengriff -Zeigefinger/Daumen Leckerli im Schnüffelteppich des Hundes verstecken

Kognitiv: Gedächtnistraining, Handlungsablauf "Wo im Teppich verstecke ich die Leckerlis

Gespächsförderung: erzählen von Früher und von der eigenen Hunderfahrung bzw. erlebten

Mobilität (Fein- und Grobmotorik): Beugen und strecken des oberen Bewegungsapparats, sowie der Beine und Beckenboden.